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Dass Berchtesgaden ein beliebtes und sehr charmantes Ferienziel ist, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Dass die malerische Stadt aber auch einige Ausflugsziele der besonderen Art zu bieten hat, ist nicht ganz so bekannt.

Für einen einzigartigen Abstecher lohnt sich besonders das Kehlsteinhaus. Es liegt auf einer eindrucksvollen Höhe von 1818 Metern und diente einst als Geschenk zu Hitlers fünfzigsten Geburtstag. Heute umfasst es das sogenannte „Eagle’s Nest“ ein gemütliches Bergrestaurant mit einem grandiosen Panoramablick und vielen typisch bayerischen Spezialitäten.

Bergrestaurant lockt mit Panoramablick

Doch schon vor der Ankunft dürfen sich Besucher auf ein einzigartiges Erlebnis freuen, denn nachdem sie ganz bequem mit dem Bus und über eine eindrucksvolle Hochgebirgsstraße den Kehlsteinparkplatz erreicht haben, wartet bereits ein „goldener“ Aufzug. Aus echtem Gold besteht er natürlich nicht, mit seinem messingverkleideten Design ist er aber wahrlich ein imposanter Anblick.

Gute bayerische Küche in einem grandiosen Panorama - das Kehlsteinhaus in Berchtesgaden. 1)

Gute bayerische Küche in einem grandiosen Panorama – das Kehlsteinhaus in Berchtesgaden. 1)

In exakt 41 Sekunden legt der Aufzug 124 Meter zurück und bringt seine Fahrgäste somit direkt in das Innere des Kehlsteinhauses. Wer auf die Fahrt mit dem Aufzug verzichten möchte, hat aber natürlich auch die Möglichkeit, das „Eagle’s Nest“ ganz gemütlich über einen Wanderweg zu erreichen:

Der Weg schlängelt sich in Serpentinen bis nach oben und wird gesäumt von zahllosen Alpenblumen und Kräutern. Bei schönem Wetter und klarer Sicht ist die kleine Wanderung unbedingt zu empfehlen, denn vor allem bei Föhn beträgt die Sicht über das Berchtesgadener und Salzburger Land bis zu 200 Kilometer.

Übrigens: Eine Anfahrt mit dem eigenen Pkw ist über die Kehlsteinstraße nicht möglich, denn sie wurde bereits 1952 für den Individualverkehr gesperrt. Um den Parkplatz, der zum Aufzug und zum Wanderweg führt, zu erreichen, muss also die Buslinie (RVO Linie 838) genutzt werden. Es handelt sich dabei um Niederflurbusse mit speziell ausgewiesenen Plätzen für Rollstuhlfahrer, so dass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht auf diesen wunderschönen Ausflug verzichten müssen.

Bildnachweis: 1) wuestenwind / pixelio.de